Reisen mit geringem Budget

Mai 24, 2012 No Comments

Wer gern viel unterwegs ist, muss nicht unbedingt Vielverdiener sein. Gerade solange man noch jung ist, kann man was das Reisen angeht viele Vorteile nutzen – junge Leute sind flexibel und haben meistens etwas mehr Zeit für abenteuerliche Trips. Daher hier unsere Tipps, wie man ohne einen dicken Geldbeutel in der Tasche die Welt erkunden kann:

Trampen

Das Abenteuer Trampen – am besten zu zweit – zu wagen, ist nicht nur spannend, es macht auch richtig viel Spaß. Gerade innerhalb und rund um Deutschland reist es sich auf diese Art recht zügig. Vorbereitend sollte man sich eine ungefähre Route zurechtlegen, genügend Zeit einplanen und sich alle besonders guten Spots zum Ein- und Aussteigen auf der Strecke notieren, Spezielle Foren und Webseiten wie  Hitchbase.com oder Hitchwiki.org geben dazu wertvolle Tipps. Auch mit der Bahn kann man besonders am Wochenende günstig bis kostenlos reisen. Auf die Schönes-Wochenende-Tickets können 5 Personen mitfahren. Wenn man an Bahnsteigen Gruppen von 3 bis 4 Personen anspricht, hat man oft Glück und es ist noch ein Platz des Tickets frei.

Bequem und kostenlos Schlafen – egal, wo man ist

Cochsurfing ist neben dem Schlafen unter freiem Himmel die wohl günstigste Art zu Übernachten. Findet sich auf einer der zahlreichen Plattformen jedoch kurzfristig keine Bleibe, gibt es noch immer kostengünstige Alternativen. Zum Beispiel kann man bei Einheimischen unterkommen, die ihre Wohnungen oder einzelne Zimmer auf Seiten wie 9flats.com einstellen. Vor Antritt der Reise bucht man einfach über die Plattform sein Zimmer und erhält bei der Ankunft einen eigenen Schlüssel für den Schlafplatz. Die Unterkünfte sind oft zentral gelegen, mit allem, was man benötigt ausgestattet und kosten weitaus weniger als Hotels. Stop being a tourist! – 9flats.com.

Sich auf der Reise nützlich machen

Hat man insbesondere an Land und Leuten Interesse und möchte sich mehr als Einheimischer denn als Tourist fühlen, kann man kleinere Arbeiten auf einem Bauernhof, Feld oder je nach Gegend bei der Weinernte übernehmen. Auf vielen Höfen gibt es dafür kostenlose Verpflegung und ein kleines Taschengeld. In der Stadt kann man handwerkliche Fähigkeiten oder Arbeiten als Hauswart im Tausch gegen ein Dach über dem Kopf übernehmen. Die Möglichkeiten sind gar nicht so begrenzt, wie viele glauben.

Hauptsache ist, dass man weltoffen und auch ein kleines bisschen abenteuerlustig ist. Was man auf seiner Reise erlebt – ob mit Geld in den Taschen oder ohne, ist sowieso unbezahlbar.

 

Bildlizenz Depositphotos: Olga Khoroshunova
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