Neuseeland – Teil 2: Fünf Highlights der Nordinsel

Aug 08, 2013 No Comments

Im ersten Teil unserer Neuseeland-Reihe ging es um die Reisevorbereitungen. Nun wollen wir aber nicht weiter über Visa und Co. informieren, sondern die Nordinsel Neuseelands vorstellen. Hier haben wir für euch fünf Highlights ausgewählt, die man auf keinen Fall auslassen sollte.

Highlight 1 der Nordinsel: Bay of Islands

Wie der Name schon verrät, handelt es sich hier um eine kleine Region weit oben auf der Nordinsel von Neuseeland mit einer Fülle an kleinen Inseln und zauberhaften Sandstränden. Für alle Freunde des Wassersports ist die Bay of Island ein wahres Mekka. Mit Segeln, Tauchen, Kayakfahren, Angeln und vielem mehr kann man sich hier eine schöne Zeit machen. Besonders empfehlenswert ist eine eintägige Bootstour, während der man Delfine, Tölpel ebenso bestaunen kann wie Pinguine oder Marlins. Aber auch die kleinen Örtchen Pahia, Russell und Kerikeri sind einen Besuch wert. Geheimtipp: In Russell gibt es im Take Away ‚Crusty Crab‘ die besten Fish’n’Chips der Welt!

Highlight 2 der Nordinsel: Eastland

Eastland
Das Eastland ist ein recht dünn besiedeltes Fleckchen in Neuseeland, wo sich die Bewohner oftmals lieber auf dem Pferd von A nach B bewegen. Die Uhren ticken hier noch ein bisschen langsamer. Und das will in Neuseeland schon was heißen. Nichts desto trotz ist eine Umrundung dieses Gebiets über den Pacific Coast Highway absolut zu empfehlen. Die legendenumwobene Landschaft ist wunderschön und nirgends sonst kann man so viele Einflüsse der Maori Kultur bewundern wie hier. Außerdem gibt es viele schöne, oft menschenleere Strände und eine Menge an atemberaubenden Wellen zum Surfen. Ein besonderes Highlight ist das Eastcape. Es ist der östlichste Punkt dieser Erde und wer früh genug aufsteht, kann als allererster Mensch des Tages einen Sonnenaufgang erleben.

Highlight 3 der Nordinsel: Rotorua

Rotorua stinkt. Nicht im übertragenen Sinne. Es stinkt wirklich. Rotorua ist geothermales Gebiet in Neuseeland, weshalb Schwefelgeruch in der Luft liegt. Die Stadt weist eine der höchsten geothermischen Aktivitäten der Welt auf und sitzt auf dem Pazifischen Feuerring. Um und in Rotorua kann man zahlreiche Thermalgebiete besuchen und ein ganz anderes Gesicht unserer Erde kennenlernen. Wer Geologie hautnah erleben möchte, der besucht in Wai-O-Tapu das nicht ganz günstige ‚Thermal Wonderland‘. Allgemein gibt es in Rotorua einige touristische Attraktionen, die durchaus Spaß machen. Actionfreudige fahren eine Runde Ludge (die Neuseeländische Antwort auf unsere Sommerrodelbahn) und Tierliebhaber bewundern Kiwis im Kiwi Nighthouse. Für jeden ist was dabei!

Highlight 4 der Nordinsel: Tongariro National Park

Tongariro National Park Der Tongariro ist der älteste Nationalpark Neuseelands und gleichzeitig auch UNESCO Weltkulturerbe, da die Landschaft dort eine besondere Bedeutung für die Maoris hat. Wenn ihr einmal dort seid, werdet ihr das ziemlich gut verstehen, denn der Tongariro ist ein Fleckchen Erde voller Überraschungen. Es gibt hier nicht nur drei aktive Vulkane, sondern auch eine extrem vielseitige Flora und Fauna. Vom Urwald bis zur steppenartigen Hochebene ist hier alles dabei. Wer nicht so viel Zeit hat, dem ist das Tongariro Crossing ans Herz zu legen. In ca. 7-8 Stunden kann man auf dieser Strecke den Park durchqueren und viele Highlights mitnehmen. Man muss sich allerdings auf eine mittlerweile beträchtliche Zahl an Mitwanderen einstellen, denn das Crossing ist bei Neuseeland Urlaubern sehr beliebt. Wer also lieber in Ruhe und abseits der Touristenströme den Park genießen möchte, sollte sich etwas länger Zeit nehmen und eine andere Route wählen.

Highlight 5 der Nordinsel: Waitomo

Waitomo ist ein kleines Nest in der Nähe von Hamilton auf der Nordinsel Neuseelands. Ein verschlafenes Örtchen mit einigen Geschäften und Unterkünften. Warum also ein Highlight der Nordinsel? Weil unter den grünen Hügeln ein unterirdischer Spielplatz aus Höhlen und Flüssen liegt. Diese wurden innerhalb von vielen tausend Jahren von Wasserströmen aus dem Kalkgestein gewaschen. Aber das tollste an diesen Höhlen ist: Sie leuchten! Denn hier leben abertausend von Glowworms, die ein zartblaues Licht verbreiten. Man kann durch die Höhlen wandern, eine Bootstour machen oder sich dem Blackwater Rafting stellen. Letzteres ist eigentlich die absolut genialste Art eine Höhle zu besuchen. Man quetscht sich in einen Neoprenanzug, schnappt sich einen Gummireifen und lässt sich auf den unterirdischen Flüssen durch die Höhle treiben. Man legt den Kopf zurück und lässt sich von dem magischen Leuchten der Glowworms verzaubern. Traut euch!

Bildlizenzen: Amelie Zenglein
Australien, Reiseberichte
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