Mit dem Auto durch Südfrankreich: Avignon und Le Grau-Du-Roi

Okt 27, 2012 No Comments

Die Provence ist eines der beliebten Reiseziele – sei es für unzählige Franzosen, die hier ihre Sommerhäuschen besitzen oder für Touristen aus der ganzen Welt, die sich die typisch provenzalische Küche schmecken lassen, am Meer entspannen und die Leichtigkeit des Lebens genießen wollen. Doch Massen an Touristen und überfüllte Strände sucht man vielerorts vergebens. Ist man mit dem Auto unterwegs, hat man die beste Möglichkeit, gleich mehrere Reiseziele zu erkunden: es bieten sich Avignon, Montpellier, Marseille, oder Aix-En-Provence an. Und auch zum Mittelmeer ist es von diesen Städten nicht weit.

Avignon – die Stadt der Päpste

Avignon besteht aus zwei sehr gegensätzlichen Stadtbereichen. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren prachtvollen Häusern und malerischen engen Straßen, in der sich das Leben tummelt, ist von mächtigen Stadtmauern umgeben. Außerhalb der Stadtmauern befinden sich moderne Wohngebiete, die mit dem Stadtkern fast nichts gemeinsam haben. Aber auch günstige Hotels und Campingplätze sind hier zu finden. Innerhalb der Stadt-Mauern sollte man besser zu Fuß gehen und mit offenen Augen spazieren gehen. Insbesondere zur Zeit des Theater- und Tanzfestivals von Avignon ist die Stadt in einen ganz besonderen Zauber gehüllt.

Papstpalast und Pont d’Avignon

Das berühmte Lied kennt sicher jeder aus der Schulzeit…und in Avignon ist es in aller Munde. Definitiv ist die Besichtigung der geschichtsträchtigen Brücke von Avignon – am besten in Kombination mit dem beeindruckenden gotischen Papstpalast zu empfehlen. Die mehrsprachig geführten mühsam aufbereiteten Ausstellungen bringen einem die Geschichte der Stadt, der Papstresidenz und der Brücke Pont St. Bénézet näher. Außerdem erfährt man vielzählige interessante Anekdoten aus früheren Zeiten – so wie auch den Grund für die immerzu stürmischen Winde, die durch die idyllische Stadt an der Rhône wehen.
Tipp: Für die Sightseeing-Touren sollte man unbedingt ausreichend Zeit einplanen.

Wer in den Genuss kommt, mitten in der Nacht durch die Innenstadt zu laufen, wird besonders in lauen Sommernächten auf ein irrwitziges Schauspiel treffen, das man so in deutschen Städten kaum zu Gesicht bekommt. Große Trauben aus 20 bis 40 jungen Leuten stehen vor den wenigen noch geöffneten Pubs, lachen, tanzen, jubeln lautstark in einem eingeschworenen Gewimmel.

Die beste Reisezeit

Stört man sich nicht an vielen Touristen und buntem Trubel, lohnt sich jederzeit eine Reise in die Stadt. Weniger überfüllt ist der Ort jedoch im Frühling und Spätsommer. Die meisten ansässigen Franzosen gehen zu dieser Zeit auch nicht mehr baden – was für abgehärtetere Reisende schön leere Strände bedeutet. Á propos Meer: Wer in Südfrankreich ist, sollte unbedingt auch an einen der vielen Badeorte reisen – sehr zu empfehlen sind die sauberen feinen Sandstrände von Le Grau-Du-Roi.

 

 

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