Individualreise nach Sardinien
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Sardinien ist für gewöhnlich nicht bekannt für seine günstigen Preise – dafür aber umso mehr für sein smaragdfarbenes Meer, die weißen Strände und die traumhafte Natur. Pauschalurlauber haben dieses Paradies schon lange für sich entdeckt, jedoch muss man für gewöhnlich tief in die Tasche greifen um seine Vorzüge genießen zu können. Im Hinterland und Norden Sardiniens kann man jedoch, dank Billigflieger und wenig Pauschaltourismus, auch noch individuell recht preiswert Urlaub machen.
Die beste Reisezeit Sardinien: April-Juni und September-November
Die schönsten Strände auf Sardinien: Cala Luna, Cala Goloritzé, Cala Speranza, Cappriccioli
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Tipps fĂĽr eine Reise durch Sardinien:
Nördliche Küste Sardiniens:
Hier bekommt der Urlauber alles, was das Herz begehrt. Dünen, Pinien und feiner, weißer Sandstrand – die Strände im Norden sind eine Einladung an Erholungssüchtige Badeurlauber. Die niedlichen, aber unspektakulären Ortschaften entlang der Küste bieten vor allem eins: Ruhe. Die kulinarischen Highlights kommen jedoch nicht zu kurz und in den vielen kleinen Boutiquen lässt sich das ein oder andere Schnäppchen finden.  Der Badeort Santa Maria Navarese ist meist der Ausgangspunkt für die Erkundung der Felsengrotten und Buchten am Golf von Orosei.
Alghero an der WestkĂĽste:
Die einstige Piratenstadt war lange Zeit von Spaniern besetzt, das könnte auch der Grund sein, warum viele Restaurants in der Stadt noch immer Paella servieren. Die Stadtmauer aus Sandstein lädt ebenso zum schlendern, wie zum Ausblick auf das türkisblaue Meer, die Festung und die rostfarbenen Ziegeldächer ein. Der Stadtkern ist geprägt durch enge Gassen, ausschließlich Fußgängern und einer enormen Auswahl an Geschäften. Unterhalb der Festung liegt der schöne Hafen und nördlich davon ein etwa 6 Kilometer langer Sandstrand. Wer Schwindelfrei ist, sollte unbedingt die Kreidefelsen am Capo Caccia mit fast 180m Höhe besuchen. Dort befindet sich auch die berühmte Tropfsteinhöhle Grotta di Nettuno.
Bosa am Fluss Temo:
Bosa, liegt an der Mündung des Temo, einige Kilometer landeinwärts. Die mittelalterliche Stadt mit ihren farbenfrohen Häusern befindet sich am Fuße einer kleineren Gebirgskette im Temo-Tal und zieht sich die Hänge hinauf. Über der Stadt thront ein genuesisches Kastell. Hier erleben Sie Sizilien stilecht italienisch: bröckelnden Fassaden, bunte Töpfe mit Blumen auf den Balkonen, das Kastell und die lange Palmenallee – all das erinnert an Impressionen vom Festland, das mehr als 200 Kilometer entfernt ist.
Santa Teresa di Gallura:
Die nördlichste Stadt Sardiniens liegt auf einem kargen Hochplateau und sehr nah am Kap. Die Halbinsel sieht aus wie ein Skulpturenpark aus rötlichem Granit und gibt bei gutem Wetter den Blick frei auf die weißen Kreidefelsen von Bonifacio. In der Stadt selbst pulsiert das Leben: Restaurants, Bars, Geschäfte und kleine Boutiquen tummeln sich um den Piazza Vittorio Emanuele. Zudem gibt es einige sehr schöne Strände in der Umgebung der Stadt, z.B. der Rena Bianca. Als Unterkunft sollte man sich am besten ein Bed & Breakfast suchen, hier kann man in der Nebensaison schon für etwa 40€/DZ unterkommen.



