Gratis Reisen als Backpacker – Vom Couchsurfen zu weltweiten Mitfahrgelegenheiten
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Backpacker (Neudeutsch für: Rucksacktourismus) benötigen für Ihre Reise nur ein paar Dinge: Ein Ticket (Flug, Schiff oder Zug), ein Reiseziel und vor allem Ihren heißgeliebten Rucksack. Meist ist das Reiseziel für Backpacker aber auch nur ein Anhaltspunkt – man lässt sich treiben. Eine ganze Industrie hat sich seit dem ersten Erscheinen dieses Phänomens in den 1970er Jahren in Deutschland aufgebaut. Hostels – die billige Variante von Hotels, früher außschließlich als Jugendherbergen bekannt bewohnen heute Backpacker jeden Alters/Geschlechts und Herkunft die Billighotels. Billigfluglinien – vor Jahren undenkbar – aber wer benötigt denn heute noch Service, Getränke und Inklusivgepäck beim fliegen? Lieber Geld sparen, mit Billigflieger ans Ziel kommen und nur mit Handgepäck reisen. Und natürlich die zahlreichen Backpacker-Ausstatter, wie Camping Ausrüster, Rucksack Hersteller und Bekleidungsgeschäfte.
Backpacker verreisen aus Leidenschaft, viele hätten auch genug Geld um einen Pauschalreise zu buchen, bleiben Ihrem Reisestil dennoch treu. Ihre beliebtesten Ziele weltweit sind seit vielen Jahren Asien und Australien. Hier ist die Infrastruktur besonders gut auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet, in Australien gibt es gar eine ganze Job-Inustrie, welche sich auf die jährlich größer werdende Menge an Backpacker Touristen (oft mit Work and Traveler Visum) verlässt (bspw. Fruit Picker oder Farmarbeiter).
Hier ein paar nützliche Backpacker-Reisetipps und Trends:

Hostels sind out, warum sollte man noch soviel Geld für eine Unterkunft ausgeben, wenn sich in den letzten Jahren doch eine ganz andere Möglichkeit gefunden hat?! Couchsurfen heißt die Devise – einer der guten Aspekte der Globalisierung. Im Zeitalter des Web 2.0 finden sich diejenigen, welche kostenlos auf einer fremden Couch übernachten würden und diejenigen, welche Fremde bei sich schlafen lassen ganz einfach übers Internet. Webseiten wie couchsurfing.org, auch als soziales Gastfreundschaftsnetzwerk bezeichnet, oder hospitalityclub.org bieten beiden Seiten eine Plattform. Privatpersonen bieten für ein oder mehrere Nächte eine kostenfreie Unterkunft für Mitglieder der Plattform an. Dies gestaltet sich als Gegenseitiges Geben und Nehmen – ich suche Couch und ich biete Couch. Vorher kann sich natürlich online ausgetauscht und kennengelernt werden. Nicht jeder bekommt den gewünschten Gratis Platz auf dem Sofa und nicht überall auf der Welt (auch wenn man das Gefühl hat) gibt es Couchsurfer. Ein bißchen suchen muss man manchmal schon und man sollte sich auch sympatisch sein. Je nachdem wie lange man bleibt lernt man den Gastgeber/die Gastgeberin ganz gut kennen. Viele Backpacker sehen hier einen super Vorteil des Couchsurfens. Man kommt schnell mit Einheimischen in Kontakt, wohnt ja quasi bei Ihnen, kann sich Insider Tipps und Tricks zum Reiseziel holen und wird vielleicht auch mal vom Couchsurfer mitgenommen, sei es zum Essen mit Freunden oder zum erkunden des Nachtlebens. Hier ist Vorsicht angesagt: Nicht jeder Gastgeber sieht sich auch als Entertainer, viele Reiseberichte haben gezeigt, dass es manchmal nur um eine Unterkunft geht. Auch wenn Sie selber eine Couch zum surfen anbieten wollen ist eine Runherum-Wohlfühl-Programm für den Couchsurfer keine Pflicht!Hier ein kleiner Tipp: Fast jeder Gastgeber freut sich über ein kleines Mitbringsel, sei es nur eine Tafel Schokolade aus der Heimat des Couchsurfers
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Auf der Suche nach der kostenfreien Unterkunft sind folgende Kriterien Entscheidend: Der Reisezeitraum (gibt es zum gefragten Zeitraum eine freie Couch?), wieviele Couchsurfer suchen eine Unterkunft (allein hat man meist die besten Chancen) und welches Geschlecht man hat (man kann auch selbst das Geschlecht des Gastgebers auswählen). Daraushin sendet man eine Anfrage an den Couchsurfer und bekommt, falls nötig, noch ein paar Fragen, zum Kennenlernen bzw. zu deiner Anfrage. Auch wenn du selber Anfragen zu deiner Couch bekommst, solltest du immer Antworten – deine Antwortquote erscheint im Profil für alle User.
Für besonders eilige Anfragen bieten die meisten Städte einen Couchsurfing Emergency Room, hier kannst du deine Anfrage stellen, bzw. selber Anfragen beantworten.
Ein weiterer Spartipp für Backpacker sind Mitfahrgelegenheiten. Ob in Deutschland oder weltweit, hier reist man günstig oder gar kostenlos von A nach B. Neben den Anlaufpunkten in allen größeren Städten, welche es mitlerweile gibt, ist auch dieser Dienst Online am weitesten verbreitet. Man gibt einfach seinen Standort und Fahrtziel in die Suchmaske einer Mitfahregelegeneheit ein und natürlich ein Datum und wählt aus den verschiedenen Angeboten aus. In Deutschland sind die Preise meist festgelegt und weichen selten ab. Ich habe aber auch durchaus schon gratis Mitfahrgelegenheiten erlebt, hängt aber wohl von der Sympathie des Fahrers ab. Die wohl bekanntesten Mitfahr-Anbieter gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Mitfahrgelegenheit.de und Mitfahrzentrale.de Eine schöne Zusammenstellung weltweiter Mitfahrgelegenheiten haben wir hier gefunden. Eine gute europäische Seite um per Anhalter zu reisen ist hitchhikers.org.
Wenn Ihr jetzt Lust auf eine kleiner Backpacker Tour bekommen habt und noch einen günstigen Flug sucht stöbert doch einfach mal hier:




[...] In einem unserer Artikel haben wir schon einmal über >>Gratis Reisen als Backpacker – Vom Couchsurfen zu weltweiten Mitfahrgelegenheiten [...]