Fremdwährungen im Urlaub – So bekommen Sie mehr für Ihr Geld
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Kreditkarten, Bargeld oder Reiseschecks?
Viele Leser kennen sicherlich das Problem. Jeder Urlaub kostet Geld und in jedem Urlaub benötigt man Bargeld in der jeweiligen Währung. So positiv das große Aufkommen von Kreditkarten-freundlichen Urlaubsländern auch ist, gerade in kleineren Ortschaften, auf Inseln oder aber auch in Geschäften benötigt man dennoch immer wieder Bargeld in der Landeswährung. Ein Fazit gibt es schon zu Beginn – die Mischung macht’s! Hier einmal kurz die wichtigsten Zahlungsmittel im Ausland und ihre Vor- und Nachteile zusammen gefasst:
Kreditkarten als Zahlungsmittel im Ausland:
Der Einsatz einer Kreditkarte ist natürlich die einfachste Art im Ausland bargeldlos zu bezahlen. Das lästige Umtauschen in die Landeswährung entfällt, daher ist die Kreditkarte das wohl beliebteste Zahlungsmittel im Ausland. In den meisten Urlaubsländern werden Kreditkarten auch als Zahlungsmittel akzeptiert, aber eben nicht überall. Für größere Einkäufe, in Einkaufszentren, bei Restaurantbesuchen, bei Mietwagen (hier ist in den meisten Urlaubsländern die Vorlage immer Kreditkarte Pflicht!) und Hotels sollte man in jedem Fall seine Kreditkarte zu Hand haben. Die Kreditkarte garantiert zudem, dass man mit einem täglich angepassten Wechselkurs oft Geld spart, denn man muss nicht zu den Konditionen der Wechselstuben Währungen tauschen.
Aufpassen sollte man jedoch, wenn Hotels oder Reiseveranstalter vor Ort auf einmal ominöse Kreditkarten-Gebühren erheben oder der kleine Shops nicht Vertrauenswürdig wirken. Hier können Sie schnell Opfer von Betrügern werden oder unnötig abgezockt werden. Beschweren Sie sich bei ungerechtfertigten Gebühren sofort oder bezahlen Sie Ihre Rechnung lieber in bar. Sobald Sie wieder in der Heimat sind, sollten Sie unbedingt Ihre Kreditkarten-Abrechnung aus dem Ausland kontrollieren und sich bei falschen Abbuchungen sofort mit Ihrer Bank in Verbindung setzen. Die größte Falle bei Kreditkarten im Ausland stellen jedoch die Gebühren dar. Egal ob Sie Geld in der Landeswährung vom Automaten abheben oder mit der Kreditkarte im Ausland bezahlen, je nach Kreditkarte müssen Sie mit 1-5% des Rechungsbetrages rechnen.
Bargeld als Zahlungsmittel im Ausland:
Auch für Bargeld als Zahlungsmittel im Ausland gibt es Vor- und Nachteile. Bargeld wird überall akzeptiert und ist auch meistens gern gesehen. In vielen Ländern, Orten oder Geschäften ist es gar die einzige Möglichkeit zu bezahlen. Und auch wenn viele Länder z.B. US-Dollar oder Euros „akzeptieren“ sollte man immer Bargeld in der jeweiligen Landeswährung dabei haben.
Zunächst stellt sich aber die Frage, ob man das Bargeld schon vorher tauschen sollte oder erst vor Ort. Da es in vielen Ländern Zollbestimmungen für das Einführen von Bargeld gibt und man daheim immer zu einem relativ schlechten Umtauschkurs der Banken sein Geld wechselt, sollte man bis auf einen „Notgroschen“ noch keine Landeswährung mit in den Urlaub nehmen. Überhaupt sollte sich das Bargeld, welches man mitnimmt in Grenzen halten. Zum einen kann es leicht gestohlen werden (Bargeldverlust wird nicht ersetzt!) und zum anderen kann man mittlerweile mit vielen deutschen EC oder Kreditkarten im Ausland kostenlos Geld zum aktuellen Wechselkurs abheben. Das ist nicht bei jeder beliebigen Bank möglich, erkundigen Sie sich also vor dem Urlaub bei Ihrer Hausbank über diese Möglichkeit und recherchieren Sie, wenn möglich, schon einen Standort der Partnerbank in Ihrem Urlaubsort. Das ist die kostengünstigste Variante, sie sparen Wechselgebühren und können immer genau soviel Geld abheben wie Sie gerade benötigen ohne Angst vor allzu großen Verlusten.
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Damit Sie vorher schon wissen wie viel Geld sie beim Umtausch in die Landeswährung erhalten nutzen Sie doch den Währungsrechner >>
Reiseschecks/Traveler Schecks als Zahlungsmittel im Ausland:
Traveler Schecks sind die wohl umständlichste, aber auch sicherste Variante. Reiseschecks sind für viele Urlauber immer noch das Nummer eins Zahlungsmittel im Urlaub. Was nicht zuletzt an ihrer Sicherheit liegt. Sie müssen zwar vor Ort umständlich in Bargeld umgetauscht werden, dennoch werden sie bei Verlust oder Diebstahl vollständig und sofort ersetzt (nur bei Vorlage der ID des Traveller Schecks und der Kaufquittung). Beim Umtausch selbst wird erst die zweite Unterschrift auf den Reisescheck gesetzt, daher ist ein Eintausch von Dritten (z.B. den Dieben) nahezu ausgeschlossen. Reiseschecks kosten etwa 1-2% ihres Nennwertes und sind in vielen Währungen erhältlich. Meist werden sie jedoch in US Dollar ausgestellt.
Dabei ist auch der Umtausch nicht ganz Risikoarm. Sind Reiseschecks doch sehr von den jeweiligen Kursschwankungen abhängig und verlieren schnell an Wert. Man sollte also nicht seine gesamte Urlaubskasse in Reiseschecks mitführen.
Update: Reisewährung online wechseln und bei Bedarf zurück tauschen
Die Webseite Travelex.com bietet nun den Service, auf den viele von uns noch gewartet haben. Ab sofort lassen sich bis zu 40 Fremdwährungen online einkaufen – ganz einfach per Kreditkarte. Also muss man nicht mehr zur Bank gehen und kann das Geld rechtzeitig an den Flughäfen von Frankfurt, Hahn oder Hannover, sowie in den Büros in Berlin, Frankfurt, Köln oder München abholen. Mit “Buy Back Plus” können Sie sogar nach dem Urlaub, ohne Verluste und provisonsfrei die übrig gebliebene Währung wieder zurück tauschen. Gute Idee finden wir!




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Einfach ab in den Urlaub!
Peter,