Elefantentrekking in Thailand
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Elefanten-Trekking ist in Thailand ein beliebtes Urlaubsvergnügen und für Touristen ein echtes Highlight. Daher wird es auch an fast jeder „Straßenecke“ angeboten. Seit Jahrhunderten leben in Thailand asiatische Elefanten. Diese wurden bis Mitte des 18.Jahrhunderts als Transportmittel oder für landwirtschaftliche Arbeit genutzt. Auch heute sind Sie für die Thais ein Symbol von Stärke und Kraft und fest in die Kultur des Landes eingebunden. Viele Elefanten arbeiteten im Regenwald und transportierten gefällte Bäume. Dieses Einkommen bleibt Ihnen und Ihren Besitzern heute – aufgrund der kontrollierten Rodung – meist verwehrt. Nun versuchen die Elefantenbesitzer neue Einkommensquelle zu finden und spezialisieren sich auf den Tourismus. Ob man diese Touren im Sinne des Tierschutzes gut heißt oder nicht bleibt dahingestellt, wichtig ist, dass viele Elefanten sonst nicht mehr am Leben wären und Ihnen und Ihren Familien durch die Trekking-Touren das Überleben gesichert wird. Wenn man sich für einen solchen Ausflug interessiert und ein Fan der Dickhäuter ist, sollte man sich einfach vorher genau erkundigen, mit wem man seinen „Ausritt“ plant.
Meist gehört das Elefanten-Trekking mit zu Ausflugspaketen von Hotels oder Reisebüros. Einzeln kostet es zwischen 20-50Euro pro Person und dauert meist zwischen ein und zwei Stunden. Dabei ist auch die Tour, welche man mit den Elefanten bestreitet entscheidend für den Spaßfaktor. Uriges Dschungelgebiet und Wasserfälle in denen die Tiere baden gehen oder ein trockender Trampelpfad über den man eine Stunde wandert können die Elefanten-Trekking-Tour zu einem echten Erlebnis machen – oder eben nicht. Erkundigen Sie sich also bei einem Reisebüro vor Ort oder in Ihrem Hotel über die verschiedenen Anbieter und deren Routen und schauen Sie sich die Haltung der Tiere an bevor Sie sich für eine Tour entscheiden!
Hier noch der Reisebericht einer Reisekomplizin:
„Ich war bereits zweimal auf einer Elefanten-Trekkingtour in Thailand unterwegs. Zum einen in Chiang Mai und auch in Khao Lak. Nun kann man sich zu diesem Thema am besten eine Meinung bilden, wenn man es bereits selbst erlebt hat. Dazu muss ich sagen, dass mein erstes Elefantentrekking in Thailand sehr viel Spaß gemacht hat, ich bin ein riesiger Fan von Elefanten und fand es toll die Tiere einmal hautnah erleben zu können. Die Tierhaltung im Süden ist dabei erheblich besser als die im Norden. In Khao Lak haben wir mit Ihnen eine wundervolle Route durch den Dschungel zu einem Wasserfall zurück gelegt – hier wurden die Tiere gefüttert und durften baden. Es hat sehr viel Spaß gemacht und die Guides haben viel erklärt, uns fremde Tiere gezeigt (wie z.B. Flug-Gekkos) und Ihre Tiere gut behandelt. Das andere Elefantentrekking im Norden gehörte zum Inklusiv-Paket einer Trekking Tour in Chiang Mai. Sonst hätte ich es sicher nicht noch einmal gemacht, zu sehr hatte mich beim ersten Mal das schlechte Gewissen geplagt, was man den Tieren damit antut. Und Trekking Nummer zwei bestätigte meine Ängste. Während man bei der ersten Tour das Gefühl hatte, die Tiere werden halbwegs Anständig behandelt, bekommen genug Nahrung und sind auch sonst in gutem Zustand wurde mir bei meiner zweiten Elefanten-Trekking-Tour ganz übel. Als erstes sah man einen angeketteten Baby-Elefanten, dessen Kette war jedoch nur knapp einen Meter lang und so lief er wie ein Irrer ständig im Kreis und versuchte das Bein zu befreien. Auch die größeren Elefanten standen angekettet im Freien und wirkten schlecht ernährt und krank. Die Elefanten-Führer waren noch halbe Kinder und schlugen die Tiere mit Stöcken, in die Nägel geschlagen waren. Nach der Hälfte der Tour beendete ich meinen Ausflug frühzeitig – das konnte ich nicht länger ertragen. Von meiner ersten Tour habe ich euch ein paar Bilder mitgeschickt“
(Sina, 33 – Köln)





[...] Wer mehr Informationen zum Elephant Trekking in Chiang Mai sucht kann hier weiterlesen [....]. [...]
Hallo,
ich habe zwar schon Trekkingtouren in Thailand gemacht – aber ohne Elefanten. Ich habe aber zwei Elefantencamps besucht. Bei einem Camp standen die Elefanten herum und warteten bis Touristen kamen. Dann wurden ein paar Runden gedreht. Das ist sicherlich nicht optimal – aber sicherlich besser als die harte Arbeit beim Bäume transportieren im Dschungel. Die Tiere, die dort arbeiteten starben ja vergleichsweise frĂĽh.
In einem anderen Camp wurden die Elefanten beschäftigt. Sie demonstrierten wie sie früher im Dschungel arbeiten mussten (allerdings mit erheblich leichteren Gewichten). Das wurde als Show für ein Publikum dargestellt. Die Tiere sahen gesund und gepflegt aus. Sicherlich die bessere Alternative, als Touristen im Kreis herum zutragen.
Schöne Grüße
Volker