Campen in Uruquay Teil 1
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Unser letzter Reisebericht ist direkt aus Uruqay angeflattert und handelt sich um Camping an der uruguayischen Atlantikküste. Uruguay ist das kleinste spanisch-sprachige Land in Südamerika und  liegt westlich von Argentinien und südlich von Brasilien und hat ca. 3,5 Million Einwohner. Mehr Information gibt es dazu auch bei www.lateinamerika-reisemagazin.com
Camping an der uruguayischen Atlantikküste Teil I
Ich hab mich mal bevor die Saison in einer Woche losgeht mit meiner Tochter an die uruguayische Atlantikküste aufgemacht, um da nach ein paar besonderen und günstigen Campingplätzen Ausschau zu halten. Und ich bin da auf zwei sehr empfehlenswerte Plätze gestoßen.
Camping y Parador „El Cocal“ Diesen Namen wird man sich merken müssen, denn was der sympathische Besitzer Carlos da auf die Beine stellen will und schon hat, sucht seinesgleichen. Es handelt sich nicht um irgendein Grossprojekt, nein das kann man wirklich nicht sagen, vielmehr steht die Natur im Vordergrund.Die Lage ist einzigartig, denn kilometerweit ist da nichts ausser Sand , Dünen und Strand aber was für einer (ach ja ein Schiffswrack mit dem Namen El Cocal liegt auch noch dort).
Erst vor zwei Jahren hat der Öko Carlos das Projekt in Angriff genommen. Die meiste Arbeit machte wohl das Restaurant (Parador) mit dem spektakulären Blick über die Gegend.
Der Campingplatz, sagen wir das gigantische Grundstück (3 km Playa) ist völlig in seinem Urzustand belassen, nur hier und da mit einer kleinen Parillada (Grill) durchsetzt. Irgendwo, wenn man sich durch die niedrigen Büsche gekämpft hat, trifft man aber dennoch auf eine saubere sanitäre Anlage. Klein aber fein. Nun gut wir waren alleine dort und ich weiß nicht, ob die Situation so bleibt.
Laut den Aussagen von Carlos rechnet er in dieser Saison Weihnachten bis April mit 200 Leuten im Schnitt. Das ist wohl etwas übertrieben, denn die echte Saison läuft gerade einmal bis Februar, danach ist wieder Ruhe.
Beschwerlich ist der Weg dorthin, aber auch hierfür hat Carlos eine Lösung, wer die 4 km vom Eingang an der Hauptstraße nicht laufen will, ruft einfach an (englisch, spanisch, portugiesisch) und lässt sich abholen. Kostet nichts.
Das schöne urige Restaurant mit einem kleinen (sehr kleinen, aber es reicht zum Überleben) Shop bietet typische Gerichte aus der Region, vor allem viel Frischfleisch. Wir waren gerade bei den Schlachtungen anwesend.Der Platz selbst ist (sehr grob) in drei Zonen aufgegliedert, die ich nicht ausmachen konnte. Doch wer nicht unbedingt an den nächtlichen Gitarrenabenden teilnehmen will und seine Ruhe sucht, der findet sie auch.Â
Die Preise sind mehr als zivil für die Saison. Etwa 3-4 Euro pro Person kann man rechnen. Ach ja und wer kein Zelt dabei hat, kann sich auch eine supereinfache Holzhütte mieten (schwierig in der Hochsaison). Surfen, Sandboarding und Reitausflüge stehen im Angebot neben den langen Strandwanderungen in die benachbarten Orte La Esmeralda (3 km) oder Aguas Dulces (6km)
Anreise:
Mit dem Bus von Montevideo nach La Esmeralda (hin und zurück 588 P) am Kilometer 273,100 aussteigen, Busfahrer anweisen. Zwischen 3 und 5 Stunden.
oder mehr Infos unter: www.lateinamerika-reisemagazin.com

