Byron Bay und Nimbin – Hippies’ Paradise
Du bist in der Kategorie: Australienzum Thema:Australien, byron bay, nimbin, sunshine coast
Es muss nicht immer Sydney, Melbourne oder Brisbane sein!!!
Neben den aufregenden Millionenmetropolen Australiens gibt es eine Menge kleine, gemütliche und extrem entspannte Orte. Zwei dieser besonderen Orte sind Byron Bay und Nimbin.
Die kleine Stadt Byron Bay ist die Hochburg vieler Backpacker und ein Sammelsurium  Alternativer, übrig gebliebener Hippies und australischer (Überlebens-) Künstler.
Byron Bay ist ein Badeort an der Nordküste des australischen Bundesstaates New South Wales. Die knapp 5000 Einwohner-Stadt liegt zwischen Brisbane und Sydney. Der Name stammt vom Großvater des Dichters Lord Byron namens John Byron, einem Weltumsegler des 18. Jahrhunderts. Neben dem Cape Byron (den östlichsten Punkt des australischen Festlandes)bietet das Surferparadies auch den berühmten Leuchtturm, der eines der Wahrzeichen der kleinen Stadt ist.
Durch die große, sehr langgezogene Bucht, bietet Byron Bay alles was das Surferherz begehrt. Neben dem Whale Watching (Cape Byron wird regelmäßig von Buckelwalen passiert) ist die besondere Lebensweise der Einwohner so einzigartig, dass einem spätestens jetzt der Gedanke übermannt dorthin auszuwandern. Durch die alternative, künstlerische Stimmung des kleinen Badeortes wird der Besucher sofort in den magischen Bann der Einwohner gezogen.
Das 45km entfernte Dorf Nimbin ist ein weiteres Highlight dieser Gegend. Aussteiger, Überlebenskünstler und alternative Lebensweisen scheinen an diesem Ort, der auch Rainbow Region genannt wird, Grundvoraussetzungen zu sein . War man einmal dort, gibt es keine Chance es jemals wieder zu vergessen.
Der Ortsname Nimbin wurde von “Nyimbunje” abgeleitet, dem Namen eines der Stammesältesten der Aborigine vom Stamme der Bundjalung, dem man magische Kräfte nachsagt. Die Gegend ist in der Kultur der Aborigines von spiritueller Bedeutung. Nimbin ist wohl eines der beliebtesten Reiseziele von Backpacker aus aller Welt – nirgendwo sonst wird das australische Lebensmaxim „hang loose“ mehr zelebriert als hier. Bis 1973 galt Nimbin als eine verschlafene Stadt, doch das Hippie-Festival „Aquarius Festival“ änderte dies. Der Geschichte nach wurden bei dem Festival vier Besucher von der Polizei inhaftiert. In einem gemeinschaftlichen friedlichen Protest zog die Festivalgemeinschaft zur Polizeiwache und verlangte deren Freilassung. Die Polizei kapitulierte daraufhin, ließ die Inhaftierten frei und billigte ebenso den Konsum von Marihuana. Bis heute wird in der kleinen Stadt die Cannabiskultur offen gepflegt, obwohl der Konsum und Anbau in New South Wales illegal ist.
Aufregend und besonders ist Nimbin vor allem wegen der damaligen Festivalbesucher, von denen viele tatsächlich ansässig blieben. Aufgrund der Nimbie-Hippie-Bewegung gehört das Gebiet um „Mount Nardi“ zum Weltkulturerbe.



